Beratung für Kontaktpersonen
Pädaogische Fachkräfte und MitarbeiterInnen anderer Institutionen, Schulen, Kindergärten, Beratungsstellen, Jugendämter, Krankenhäuser u.a., haben in ihrem Arbeitsleben immer wieder mir Kindern und auch erwachsenen Frauen zu tun, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind, davon bedroht sind oder bei denen der Verdacht des sexuellen Missbrauchs besteht.
Mit einer Mitarbeiterin der Beratungsstelle können bestehende Verdachtsmomente geklärt und gegebenenfalls weitere Handlungsschritte erarbeitet werden.
Ein gemeinsames Vorgehen zur Krisenintervention, z.B. in Form einer HelferInnenkonferenz kann entwickelt, weiterführende Unterstützung vorbereitet werden. Im Vordergrund stehen dabei der Schutz und die Unterstützung des betroffenen Kindes.
Aber auch in Bezug auf ihre eigene Rolle, ihre Fragen und eventuellen Schwierigkeiten können pädagogische Fachkräfte auf die Unterstützung der Beraterinnen bauen.
Eine gute Zusammenarbeit der professionellen UnterstützerInnen trägt erheblich zum Schutz der Kinder bei.
Ebenso unterstützen die Mitarbeiterinnen private Kontaktpersonen, wie Angehörige, Bekannte, Nachbarn, Vereinsmitglieder u.a., die von sexuellen Übergriffen Kenntnis haben, oder sexuellen Missbrauch vermuten.
Weiterhin bieten wir
- Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte
- Informationsveranstaltungen
- Elternabende in Kindergärten und Schulen
- Ausstellung zur Prävention: "Mut tut gut!"
- Vorstellung unserer Arbeit in Schulkassen
- Besuch von Schulklassen in unserer Beratungsstelle
- Unterstützung bei Unterrichtsvorbereitung
- Organisation von Selbstverteidigungskursen
- Organisation von Theaterstücken (Vor-/Nachbereitung)
- Büchertische
- Bibliothek / Videothek

